Die wichtigsten Punkte zum Thema Kinderschuhe
Erste Schuhe fürs Baby
Diese sehen höchstens chic aus. Babys benötigen keine Schuhe zum Laufen lernen, sie erlernen es ohne Schuhe sogar viel besser. Gegen die Kälte im Winter sind Babyschuhe (die eigentlich keine Schuhe sind) geeignet. Sie sind aus Leder, Fell oder Stoff gefertigt und haben keine Sohle. Auch dicke, gestrickte Socken eigenen sich bestens zum Schutz vor Kälte.
Fußschutz für kleine Krabbler und erste Stehversuche
Gut geeignet für Krabbelkinder und die ersten Schritte sind sogenannte Krabbelpuschen aus Leder. Als günstigere Variante eignen sich auch Noppensocken. Diese bieten Schutz vor Kälte und Rutschgefahr. Außerdem gibt es besonders bei den Krabbelpuschen schöne Motive.
Schuhe zum Laufen lernen
Erste Schuhe dürfen entgegen mancher Meinungen nicht fest und stützend sein. Auch ein hoher Schaft der den Knöchel vermeintlich schützen soll ist eher ungeeignet. Je härter die Schuhe sind, desto mehr werden Füße eingeschränkt. Für eine gesunde Entwicklung müssen sie sich frei bewegen können. Macht das Baby seine ersten Schritte kann man Lauflernschuhe mit besonders biegsamer Sohle kaufen.
Die Größe der Kinderschuhe
Die wenigsten Kinder tragen passende Schuhe. Oft sind diese zu klein, was natürlich für die Füßchen schlecht ist. Auch zu große Schuhe sind nicht gut. Auf keinen Fall sollte man Schuhe so kaufen dass die Kinder noch hinein wachsen. Passende Kinderschuhe sollten 12-17 mm länger als die Füße sein. Nur 8,5% der Eltern wissen das. Studien haben gezeigt dass die meisten Kinder viel zu kleine Schuhe haben. Leider können Kinder nicht beurteilen ob ein Schuh passt. Wenn Sie unsicher sind lassen Sie sich beraten!
Die Sache mit den Schuhgrößen
Auf Schuhgrößen kann man sich leider so gut wie verlassen. Wo z.B. 23 draufsteht, ist meistens oft 21 drin. Tipp: Immer Füße und Innenlänge der Schuhe (mit dem gleichen Schuhmesser) messen.
Gebrauchte Schuhe
Auch gebrauchte Schuhe sind nicht unbedingt schlecht. Wenn die Gebrauchten passen und nicht einseitig abgelaufen sind, spricht nichts dagegen! Das Fußbett wird in der Regel erst ab ca. 20 kg verformt. Jeder (gute) Schuh hat zudem die Eigenschaft sich auch auf einen neuen Fuß einzustellen. Die meisten neuen Schuhe haben bereits ein vorgeprägtes Fußbett, hier wäre es ebenso schlecht wenn es sich nicht anpassen würden. Zu stark abgelaufen und vor allem nicht schief abgelaufen sollten die Schuhe aber nicht sein. Dies ist bei Kinderschuhen aber ohnehin selten. Außerdem spart es Geld und Rohstoffe. Bis heute haben Eltern bei gebrauchten Schuhen aber ein schlechtes Gewissen. Oft zu Unrecht.





